Universität Bonn

22. Oktober 2025

Universität Bonn zeichnet Professor Sigrid Peyerimhoff mit der Universitätsmedaille aus Universität Bonn zeichnet Professor Sigrid Peyerimhoff mit der Universitätsmedaille aus

Prof. Dr. Dr. h.c. Sigrid Peyerimhoff ist vom Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch für ihre besonderen Verdienst um die Universität Bonn mit der Universitätsmedaille ausgezeichnet worden. 

Verleiung der Universitätsmedaille 2025 - (v.l.) Prof. Dr. Wolfgang Löwer, Prof. Dr. Dr. h.c. Sigrid Peyerimhoff, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, Prof. Dr.-Ing. Klaus Borchard und Prof. Dr. Dieter Engels.
Verleiung der Universitätsmedaille 2025 - (v.l.) Prof. Dr. Wolfgang Löwer, Prof. Dr. Dr. h.c. Sigrid Peyerimhoff, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, Prof. Dr.-Ing. Klaus Borchard und Prof. Dr. Dieter Engels. © Bernadett Yehdou/Uni Bonn
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Im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Akademischen Jahres 2025/26 wurde die Universitätsmedaille der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die höchsteEhrung, die die Universität Bonn an ihre Mitglieder und Angehörigen vergeben kann, an Professor Dr. Dr. h.c. Sigrid Peyerimhoff vom Clausius Institut für Physikalische und Theoretische Chemie und drei weitere Persönlichkeiten, die sich um die Uni Bonn verdient gemacht haben, verliehen.

In der Laudatio heißt es:

"Sigrid Peyerimhoff ist in mehrfacher Hinsicht eine Pionierin. Geboren in Rottweil, studierte sie Physik in Gießen wo sie sich– nach Forschungsaufenthalten an international führenden Einrichtungen – darunter die University of Chicago, die University of Washington in Seattle und die Princeton University – habilitierte. Nach einer Professur in Mainz folgte sie 1972 einem Ruf an die Universität Bonn – wo sie die erste Dekanin an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät wurde.

Seinerzeit war die Theoretische Chemie noch weitgehend Neuland. Sigrid Peyerimhoff erschloss dieses Feld – ausgehend von der Theoretischen Physik – und wurde zu einer ihrer großen Pionierinnen. Durch ihr Wirken wurde ihr Bonner Lehrstuhl zu einem international anerkannten Zentrum des Fachs und prägte Generationen von Forschenden in der ganzen Welt.

Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet. Ein Höhepunkt war 1989 der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis, der als höchste Auszeichnung für Forschende in Deutschland gilt. Sie setzte Meilensteine in der quantenchemischen Methodik – und ihre Lehre zeichnete sich durch didaktische Klarheit, methodische Tiefe und eine inspirierende Vermittlung wissenschaftlicher Neugier aus.

Bis heute setzt sich Sigrid Peyerimhoff für die Nachwuchsförderung ein. 2020 gründete sie die nach ihr benannten Stiftung, die gemeinsam mit der Bonner Universitätsstiftung jedes Jahr zwei mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnungen vergibt: den Sigrid-Peyerimhoff-Forschungspreis für exzellente Postdoktorand*innen und den Sigrid-Peyerimhoff-Dissertationspreis für herausragende Promotionen."

Link zur Pressemitteilung  der Uni Bonn

Link zur Laudatio für die Preisträger*innen (Youtube)

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